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INFAR direkt

INFAR direkt - das Magazin für sicheren Verkehr von INFAR-Wien in Zusammenarbeit mit FACTUM OHG greift dabei auf, denen zu wenig Aufmerksamkeit gewidmet wird. INFAR direkt versucht daher durch Berichte über Forschungsarbeiten und Studien auf spezifische Probleme der Verkehrssicherheit aufmerksam zu machen und der Öffentlichkeit dies ins Bewusstsein zu rufen.

 

 

INFAR direkt - Nr. 1/2005

Verkehrsschulungen ohne Psychologie sind wie Rallye-Sport ohne Beifahrer

Das sozialwissenschaftliche Forschungsinstitut "Factum" untersucht u.a. Motive, die hinter menschlichem (Fehl)Verhalten im Straßenverkehr stehen. Dazu erarbeitet es vor allem Anregungen zur Förderung der Bewusstseinsbildung, sowie von Beeinflussungsmöglichkeiten, um Verkehrsteilnehmer in die Lage zu vesetzen, die Gründe für Fehlverhalten im Straßenverkehr zu erkennen bzw. in weiterer Folge sicherheitswidrige Verhaltensweisen zu vermeiden. FACTUM berät Behörden bei der Umgestaltung von Verkehrsräumen im Hinblick auf Sicherheit und Komfort für alle Verkehrsteilnehmer und arbeitet interdisziplinär sowie in internationalen Fachgruppen.

Das Institut für Nachschulung und Fahrerrehabilitation „INFAR“ arbeitet im Bereich der Nachschulungen und verkehrspsychologischen Diagnostik, in der Mobilitätsförderung und Mobilitätsunterstützung. 

In seiner ersten Ausgabe nimmt sich "infar direkt" der Themen "Vormerksystem" sowie "Verkehrsüberwachung" an. Das Vormerksystem soll das Verhalten, aber vor allem die Einstellung von Verkehrsteilnehmern ändern und damit die Rücksichtslosigkeit und Gedankenlosigkeit eindämmen. Da eine Fehleinschätzung der Verkehrssituation die häufigste Ursache für Probleme im Straßenverkehr ist, legt die Verkehrspsychologie besonderen Wert auf die Selbstreflexion, also die genaue Betrachtung des Einflusses von Rahmenbedingungen und Lebenssituation auf das Fahrverhalten.
 

Download:
INFAR direkt Nr.1/2005 Seite 1 und 4 (PDF Dokument)

INFAR direkt Nr.1/2005 Seite 2 und 3 (PDF Dokument)
 
INFAR direkt - Nr. 2/2005

Noch lange nicht zum alten Eisen, aber Vorsicht im Straßenverkehr

Mobilität bis ins hohe Alter ist entscheidend für die Lebensqualität älterer Menschen. Doch im Straßenverkehr sind Senioren mit zahlreichen Problemen konfrontiert: Weder als Fußgänger noch als Nutzer öffentlicher Verkehrsmittel wird auf ihre speziellen Bedürfnisse Rücksicht genommen. Auch empfundene Sicherheitsmängel bezüglich Verkehr und Kriminalität schränken die Außerhausmobilität der Senioren ein.
Deshalb wäre eine Verlangsamung und bessere Kontrolle des KFZ-Verkehrs sowie eine verbesserte Infrastruktur und starke Lobby-Gruppen, die sich für die Interessen der Senioren einsetzten, sehr wünschenswert.

Das Symposiums „65+“ in Salzburg (28. / 29. April 2005) beschäftigte sich u.a. mit der Frage, ob es sinnvoll ist verpflichtende Maßnahmen zur Überprüfung der Verkehrstüchtigkeit einzuführen oder Mobilitätsberatungsstellen auf freiwilliger Basis anzubieten. Allerdings ist der Beratungsaspekt solcher Stellen besonders herauszuheben, d.h. die Möglichkeit für Senioren selbstkritisch Defizite zu erkennen und an deren Kompensation zu arbeiten.
 

Download: INFAR direkt Nr.2/2005 gesamt (PDF Dokument)
 
INFAR direkt - Nr. 1/2006

Lahme Schneckenpost oder schnell wie der Blitz?

Fahranfänger lernen in der Fahrschule wie sie im fließenden Verkehr mithalten können und sich optimal den bestehenden Verhältnissen anpassen ohne andere zu behindern. Dies hat zur Folge, dass viele mit höherer Geschwindigkeit fahren, als sie es selbst für angemessen halten oder sich zutrauen.

Der Schwede G. Nilsson konnte in seinen Untersuchungen einen linearen Zusammenhang zwischen der gefahrenen Durchschnittsgeschwindigkeit, den Unfallzahlen und der Zahl der Verletzten bzw. Getöteten nachweisen.
Doch nicht nur Autofahrer sind an einer Kontrolle der Fahrzeuggeschwindigkeiten interessiert, sondern auch Fußgänger und zwar in einem deutlich höheren Ausmaß. Dies hängt wohl mit deren Bedürfnis nach verbesserter Sicherheit zusammen.
 

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INFAR direkt Nr.1/2006 Seite 1 und 4 (PDF Dokument)

INFAR direkt Nr.1/2006 Seite 2 und 3 (PDF Dokument)
 
INFAR direkt - Nr. 2/2006

Steuerung - einst und jetzt

Bei der Einführung neuer Technologien ist es wichtig herauszufinden, inwieweit das System das menschliche Verhalten im Straßenverkehr beeinflusst. So muss gewährleistet sein, dass dieses nicht in die gut gelernten oder schon automatisierten Verhaltensweisen während des Autofahrens eingreift. Doch die größte Gefahr liegt in deren Einfluss auf die Einstellung vieler Fahrer: Durch das technische Hilfsmittel fühlen sie sich sicherer, glauben riskanter fahren zu können und überschätzen ihre eigenen Fähigkeiten, was wiederum zu einer Verschlechterung der Verkehrssicherheit führt.

Die Verkehrstelematik vernetzt Informationsübertragungssysteme mit der Informationsverarbeitungstechnologie und beschäftigt sich mit der Erfassung, Verarbeitung und Nutzung verkehrsbezogener Daten.

Telematiksysteme sollen zum einen natürlich die Verkehrssicherheit erhöhen und die Wirtschaftlichkeit verbessern, indem sie u.a. die Verkehrsträger vernetzten. Aber sie sind auch in der Lage Serviceleistungen für Verkehrsteilnehmer zu verbessern und leisten einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz. Von diesen Faktoren profitieren sowohl der Individual- als auch der öffentliche Verkehr.
 

Download: INFAR direkt Nr.2/2006 gesamt (PDF Dokument)
 
INFAR direkt - Nr. 3/2006

„Behinderung" trifft fast jeden!

Eine autogerechte Stadt kann nicht die Zukunft sein. Vielmehr gilt es all jene, die auf ihr Auto verzichten zu unterstützen, z.B. Radfahrer. Doch diese sehen sich im Straßenverkehr mit zahlreichen Problemen bzw. Hindernissen konfrontiert: Schlecht ausgebaute Infrastruktur oder verschiedenste Behinderungen auf den Radwegen. Oftmals ist so das Verlassen des Radweges nötig, wodurch eine Gefährdung riskiert werden muss.

Barrierefreiheit bedeutet die uneingeschränkte Nutzung bzw. Zugänglichkeit von Objekten, Gebrauchsgütern und Informationen. Doch auf Grund der Vielfältigkeit möglicher Behinderungen ist dies ein kaum zu erreichendes Ideal. Vor allem Senioren, Rollstuhlfahrer,  aber auch Eltern mit
Kinderwägen stehen schon bei alltäglichen Aufgaben vor unüberwindbaren Hindernissen: Zu hohe Einstiegstufen bei öffentlichen Verkehrsmitteln, zu hohe Gehsteigkanten oder Treppen ohne Alternativen.

Ein vorbildhaftes Projekt ist die Aktion „mobiler Service in Dresden“, wo Serviceteams den eben genannten Betroffenen helfend zur Seite stehen.
 

Download:
INFAR direkt Nr.3/2006 Seite 1 und 4 (PDF Dokument)

INFAR direkt Nr.3/2006 Seite 2 und 3 (PDF Dokument)
 
INFAR direkt - Nr. 1/2008

„Angeschnallt - statt durchgeknallt!

Obwohl die Gesetzeslage zum Thema Kindersicherung im Auto in Österreich eindeutig ist, herrscht hier noch immer sehr viel Unsicherheit bzw. Unwissenheit. Fakt ist, dass Kinder unter einer Größe von 1,50 m in speziellen Kinderschutzsystemen gesichert werden müssen. Größere Kinder haben wie Erwachsene den vorhandenen Sicherheitsgurt zu verwenden. Unabhängig von der Größe darf pro Sitzplatz natürlich nur ein Kind befördert werden. Beachten die Eltern diese Regeln nicht, drohen ihrem Kind gefährliche Verletzungen, aber auch Strafen bis zu 5000 € und eine Vormerkung. Um Kindern die Bedeutsamkeit des richtigen Anschnallens bewusst zu machen, ist es besonders wichtig, dass die Eltern als Vorbilder mit gutem Beispiel vorausgehen.

Anfang letzten Jahres startete in Österreich eine EU weite Kampagne: Die „Gürteltier  - Anschnall – Aktion." Mit Hilfe von Öffentlichkeitsarbeit, face-to-face Kampagnen und einer speziellen Einbindung der Exekutive soll deutlich gemacht werden, dass alle Verkehrsteilnehmer gemeinsam Verantwortung tragen Europas Straßen sicherer zu machen. Da die Sicherheit der Kinder im Auto ein besonders wichtiger Faktor ist steht ein Gürteltier namens Gordy an der Spitze dieser Aktion: Es soll vor allem Kinder von 7 bis 12 Jahren ansprechen und sie zum Anschnallen und zur richtigen Verwendung entsprechender Rückhaltesysteme im Auto motivieren. Und Gordy hat damit Erfolg: 80 % der Eltern und Kinder bewerten diese Aktion mit „gut“.

 

Download: INFAR direkt Nr.1/2008 gesamt (PDF Dokument)
 
INFAR direkt - Nr. 1/2009

„Wir leisten viel,... 20 Jahre INFAR ...wir leisten mehr!"

Neben den “Kerntätigkeiten” der verkehrspsychologischen Diagnostik und Nachschulung bietet INFAR noch verkehrspsychologische Gruppengespräche in Mehrphasenausbildung und Vormerksystem, Drogen- und verkehrspsychologische Beratung, Training von Berufskraftfahrern, Beratung bei Prüfungsversagern, mentales Training, Coaching, neuropsychologisches Training bis hin zu Waffenverlässlichkeitsprüfungen.

Lesen Sie weiter über das breite Spektrum von INFAR: INFAR verpflichtet sich der Wissenschaft ebenso wie jungen und betagten VerkehrsteilnehmerInnen!

 

Download: INFAR direkt Nr.1/2009 gesamt (PDF Dokument)
 

 

 

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